Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
14b In jener Zeit trat ein Mensch auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie
15 und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Oft fällt er ins Feuer und oft ins Wasser.
16 Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen.
17 Da sagte Jesus: O du ungläubige und verkehrte Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir!
18 Und Jesus drohte ihm und der Dämon fuhr von ihm aus. Und der Knabe war von jener Stunde an geheilt.
19 Als die Jünger mit Jesus allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben?
20 Er antwortete: Wegen eures Kleinglaubens. Denn, amen, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort! Und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.
Es wurde für das Interreligiöse Gebet unter dem Motto „Miteinander leben ist schöner“ vorbereitet. Mehr als 100 Personen folgten der Einladung der Vertreter der verschiedenen Glaubensgemeinschaften, um ein Zeichen für ein gutes Miteinander in unserem Land zu setzen. „Unsere Religionen können Verbindungen herstellen und zu Brücken werden in unserer bunten Gesellschaft“, hieß es in der Begrüßung.
Den Beginn machte der Vertreter des sunnitischen Islam mit einer Erklärung zum Koran und einem liturgischen Gesang. Als Beitrag der kath. Kirche wurde der Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi gesungen, bevor aus der Bergpredigt die Botschaft „Macht euch keine Sorgen, euer Vater weiß, was ihr braucht“ gelesen wurde. Viel Applaus gab es für zwei Kinder aus der Koptisch-Orthodoxen Kirche für ihre beiden Lieder, die ein starkes Gottvertrauen in den orthodoxen Kirchen ausdrückten. Eine klare Positionierung für Toleranz, weil Allah alle Menschen liebt, brachte der Beitrag eines Schülers aus Afghanistan, der der schiitischen Glaubensrichtung des Islam angehört. Eine Auslegung der Wochenspruchs „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ und das allen christlichen Kirchen gemeinsame Vater Unser bildeten den Beitrag der Evangelischen Kirche. Mit der Nennung von Notsituationen in verschiedenen Bereichen und einer Minute Schweigen wurde das gemeinsame Gebet abgeschlossen. Bei Tee und Kuchen klang der Abend aus.








